Dies ist die Fortsetzung einer Fantasie einer jungen und netten Dame aus dem EV
Ich muss gestehen, diese Art der Kunst hat mich erregt und in mir kribbelt es, fühle wie mein Venushügel weiterhin zittert und meine kleinen Brustwarzen sich durch das T-Shirt bohren. So komme ich herunter und sehe in der Küche ihn mit einer grossen Schürze umgebunden stehen. . . .
«Ah Weronika, schön dass du kommst, kannst mir gleich beim Gemüse rüsten helfen» Dabei schaut er mich an und lächelt ganz ungezwungen. Er sieht aber in meinem Gesicht die Verwunderung, die fragenden Augen und meinen leicht geöffneten Mund der Fragen über Fragen hat. «Nicht immer der erste Eindruck eines Menschen ist entscheidend, meist braucht es länger bist du erkennst wer man ist» sagt er dann zu mir. «Herr Müller» beginne ich aber er unterbricht mich. «Bitte nenn mich Klaus, wer in meinem Haus übernachtet, darf mich auch beim Vornamen nennen, aber bitte fahr fort»
«Also Klaus» beginne ich erneut, mit einem kleinen Abstand zum nächsten Wort. «Darf ich dich Fragen, warum in meinem Zimmer und im ganzen Haus all diese nackt Bilder hängen?» Er lacht nun wieder so herzhaft, dass es ansteckend ist und sagt «Ich bin Fotograph und das sind alles Bilder die ich gemacht habe und entweder warten, bis sie der Auftraggeber abholt oder da bleiben weil sie mir einfach gefallen. Ich habe sie in jedem Zimmer, wie auch in der Küche aufgehängt.» Dabei zeigt er mit dem Rüstmesser in der Hand, auf die gegenüberliegende Wand und tatsächlich hängt auch da ein Akt Bild, das schwarzweiss aufgenommen wurde und etwa einen Meter hoch scheint. Darauf eine ältere Frau mit enorm grossen Brüsten, die sie mit beiden Händen hoch hebt, die Hände aber nicht sichtbar sind, sondern die üppige Oberweite sie verdeckt. Ihre langen und hellen Haare, vermutlich grau, hochgebunden, so dass ihr Gesicht klar zu sehen ist, mit glänzenden und strahlenden Augen, die ihre eigene Geschichte erzählen. Ihr Mund zu einem Lächeln geschlossen, stehend auf einem freien Feld.
«Wow» sage ich spontan, «Sie, äh du bist ein wahrer Künstler. Ich habe noch nie solche Bilder gesehen, die auch leben, wie die Personen so lebendig gezeigt werden» Klaus lächelt mir zu und schaut mich direkt an «Ich sehe, du hast ein Auge für meine Kunst, du sie nicht als Pornographie abtust, sondern erkennst was ich mit meinen Bilder ausdrücken möchte» Nun legt er das Messer auf die Seite und kommt um den Tisch herum zu mir. Führt mich zum Bild das in der Küche hängt und beginnt. «Das liebe Weronika, das war meine ehrwürdige Mentorin. Sie war es der ich es verdanke, dass ich diese Art von Fotografien mache, sie war es die mich ermutigte und auch förderte.» Dabei schaut er sie an, wie nur ein Schüler seine Lehrerin anschaut.
Er sieht nicht was gezeigt wird, sondern was dahinter ist, dreht sich wieder ab und ich kann sehen, dass er sichtlich berührt ist von diesem Moment. «Leider ist sie bereits vor mehr als 15Jahren verstorben und konnte nicht miterleben, wie weit es ihr Schützling gebracht hat. Aber um sie zu ehren, habe ich mein erstes Bild, das ich damals als noch junger Fotograf gemacht habe, da aufgehängt, wo ich am zweitmeisten Zeit verbringe»
Nimmt sich das Rüstmesser und schneidet die Gurke klein. «Bleibst du nun da stehen oder möchtest du mir zur Hand gehen» sagt er wieder mit einem Lachen im Gesicht. «Aber klar doch, ich helfe dir gern, wenn ich dich weiter ausfragen darf» sage ich ebenfalls lachend und geselle mich neben ihn, nehme die Karotten und beginne sie zu schälen. Dabei entsteht ein munteres Gespräch, oder vielmehr ein Frage und Antwort Spiel. Dabei erfahre ich, dass seine zweitliebste Passion, neben dem Fotografieren auch das Kochen ist. Er viel Zeit in der Küche verbringt und da meistens auch die Inspirationen erhält, die er für die Fotos, für seine Kunst benötigt. Er jeweils aus aller Welt anfragen bekommt, dass er ein Portrait oder auch eine Bildergeschichte anfertigen soll. Er im Gegenzug von mir meine noch so kurze Lebensgeschichte mitgeteilt bekommt, was meine Sehnsüchte sind, wie meine sexuellen Erfahrungen abgelaufen sind und was ich mir für die Zukunft wünsche.
Es ist angenehm mit ihm, über meine intimsten Erlebnisse, zu sprechen. Es ist die Art wie er mir zuhört und auch zwischendurch eine vertiefende Frage stellt, lässt mich ungezwungen weiter erzählen. Auch dass er nicht urteilt oder mich verurteilt, lässt in mir keinen Zweifel offen, dass er auf die Menschen zugehen kann und er sie verstehen möchte. Er mir jeweils Zeit lässt, um meine Gedanken zu ordnen, bevor ich sie ausspreche, mich nicht drängt oder nur ausfragt, sondern mich ernst nimmt. So habe ich bisher noch mit keinem Mann sprechen können, dass ich gleich von Anbeginn, so viel Vertrauen habe, dass ich weiss dass keine Hintergedanken vorhanden sind, sondern fühle, das er möchte, dass ich mich wohlfühle.
So vergeht auch der erste Abend wie im Flug, wir noch zusammen ein köstliches Mahl zu uns nehmen und dann verabschieden wir uns. Das Kribbeln das ich verspürte, als ich die Küche betrat ist immer noch da, es in keiner Art und Weise abgeklungen ist, es sich sogar leicht verstärkt hat. Was dem Umstand geschuldet ist, dass wir vor alledem über die Erotik, die Lust und die Leidenschaft gesprochen haben. Er mir sehr bildlich erzählt hat, wie er das letzte Bild, die Vollendung, wie er es nannte, wie er es jeweils fotografiert. Dass es manchmal mehrere Anläufe braucht, bis er genau den Gesichtsausdruck bekommt, den er sich wünscht, so dass der Abgelichtete auch selber begeistert ist. So kann es durchaus passieren, dass er für den Höhepunkt mehrere Tage braucht und die die sich dann so eindeutig der Lust hingeben, es gerne machen. Sie gerne immer wieder kommen, um für den Fotographen ihres Vertrauens zu posieren, für ihn und vor allem auch für sich, einen Orgasmus teilen.
Mit diesen Gedanken in mir, komme ich ins Zimmer zurück. Mein Koffer immer noch unberührt, ungeöffnet auf dem Bett liegt. Mache ihn auf und nehme mir mein Nachthemd heraus und meinen Kulturbeutel. Da er mir zuvor gezeigt hat, wo sich das Gästebad, im oberen Stockwerk befindet, begebe ich mich dorthin. Ich bin immer noch bei den Erzählungen von Klaus, als ich ins Bad komme, so verschliesse ich die Türe nicht, sondern lasse sie weit offen stehen. Mir ist es bewusst, dass so jeder mich sehen könnte, wenn ich unter der Dusche bin, denn eigentlich möchte ich auch gesehen werden.
Selbst in der Dusche hat er Bilder platziert, sie gut sichtbar sind, wenn aus der gläsernen Duschkabine rausgeschaut wird, direkt neben dem grossen Spiegel, eine Serie eines Mannes, der genauso ausschaut wie Klaus selber. Vermutlich ein Selbstportrait von ihm, denke ich mir und entkleide mich direkt davor. Betrachte ihn, schaue mir jedes einzelne, das für sich schon ein Kunstwerk ist, genau an, dabei ich ein Kleidungsstück nach dem anderen von mir nehme.
Das erste, zeigt ihn von hinten, sehe seinen strammen und knackigen Hintern. Sein Kopf zur Kamera gedreht und die Hände vor sich haltend, somit nicht sichtbar, aber dennoch eindeutig wo sie sich befinden, dabei ziehe ich mir meine Schuhe aus.
Das zweite, etwas mehr gedreht, eine Seitenansicht, die nun seinen Arm zeigt und seine Hand, die er auf seinen Hintern platziert hat. Sein Schambereich noch nicht erkennbar, da er nur seinen Oberkörper in Position gebracht hat, mein Kleid fällt zu Boden.
Das Dritte ihn dann von vorne präsentiert und somit alles zeigt. Sein Gesicht ruhig und gefasst, doch mit einem strahlen in den Augen. Der Mund leicht geöffnet, so als er mit mir sprechen würde. Mein BH löst sich mit einem leichten klicken und wird von mir auf das Kleid gelegt.
Dann der Höhepunkt, das Finale Bild der Serie, die Vollendung, welches ich genüsslich und mit aufsteigender Lust in mir, betrachte. Das vierte Bild, wie er in einer leichten Hocke und breit beinig da steht. Die eine Hand hinter dem Kopf, das seine mächtigen Oberarme deutlich machen, die andere um seinen Phallus gehalten, der einen weiten, weissen Strahl aussendet. Meine Augen sind auf seinem Gesicht gerichtet, dass lachend, das strahlend zu mir rüber schaut. Die Augen weit offen, den Mund breit und weit geöffnet. Zeigt ihn in diesem Moment, zeigt ihn, mit einem Ausdruck der wahren Freude, der eindeutigen Lust und Genuss. Seine Haare fallen leicht in sein Gesicht, das zusätzlich diesen lustvollen Augenblick unterstreicht. Mein Höschen nun ebenfalls von mir, langsam und mit Blickkontakt zu ihm, ausgezogen.
So stehe ich ebenfalls leicht breitbeinig davor. Sehe mich selber im Spiegel, wie ich mit einer Hand meinen kleinen Busen berühre und die andere langsam über meinen Bauch zu meinem blanken und bereits feuchten Garten Eden wandert. Eine braune Haarsträhne über mein Auge fällt. So schliesse ich sie und ein leichtes Stöhnen kommt aus mir, als ich meinen Finger, in mich schiebe. Er gleitet mühelos und lautlos in mich hinein und fühle augenblicklich, diese angenehme und wohltuende Berührung von mir selber. Wie sich meine Schamlippen um den Finger schmiegen, wie sich die zarten Muskeln meiner Vagina darauf drücken. Es ist ein Moment, den ich mir jetzt selber festgehalten habe und geniesse dieses wohltuende und kribbelnde Gefühl in mir, mit geschlossenen Augen.
Bin mit mir vereint, fühle mich und spüre mich, meine Hand um meine zarte Brust gelegt, drücke unentwegt meine kreisrunden Brustwarzen und fühle wie sich die Wollust in meinen Körper zeigt, aufsteigt und verbreitet. Jetzt höre ich ein Räuspern. Augenblicklich öffne ich meine Augen und sehe im Spiegelbild, hinter mir Klaus stehen, der einige Handtücher auf seinem Arm gelegt hat. Sehe ihn und eigentlich sollte ich meine Blösse bedecken, er mich doch ertappt hat, in einem sehr intimen Moment. Doch ich mache es nicht, denn durch seine bildende Kunst, im ganzen Haus verteilt, hat er für mich eine andere Bedeutung erhalten. Ich sehe ihn nicht mehr als fremden an, sondern sehe ihn wie er wirklich ist, als einen Künstler, der es versteht die Menschen zu verstehen, der mich versteht und mich bei sich aufgenommen hat. Er hat mir geholfen als ich in Not war und diese Geste allein für mich schon ausreichend ist, dass ich mich nicht vor ihm verberge.
Erneut ein Zeitloser Augenblick, eine Situation, wo ich die Zeit vergesse, so kann ich nicht abschätzen wie lange ich ihn, wir uns im Spiegel betrachtet haben. Er mich sieht, wie ich mit meinen Händen an den erogenen Zonen bin. Er sagt nichts, sondern betrachtet mich einfach, wortlos schaut er mich an und ich erkenne im Spiegelbild wie es ihm gefällt. Ein sanftes lächeln um seinen Mund. Seine Augen wechseln immer wieder von der Bildergeschichte links vom Spiegel und zurück zu mir. Er vermutlich gerade sich eine neue ausdenkt und ich bin dabei mitten drin. Ein Gedanke der mir schon lange gekommen ist, doch ihn nicht ausgesprochen habe.
«Weronika, verzeih dass ich dich störe, ich wollte dir nur noch die Handtücher bringen, da mir zuvor eingefallen ist, dass ich sie nicht im Gästebad hinterlegt habe. Doch bitte ich dich, fahre fort, erlaube mir dich zu sehen, wenn du dich befriedigst» Durchbricht er das Zeiterweiterungsfeld, in dem ich mich befinde. In mir rasen die Gedanken hin und her. Noch kein Mann hat mir jemals zugeschaut, wenn ich mich befriedige. Dieser Moment gehörte jeweils nur mir und wollte es auch nicht mit einem anderen teilen, bisher zumindest nicht.
Doch er vermittelt Vertrauen, er strahlt echte Freude aus und geniesst was er sehen kann. So drehe ich mich zu ihm um, nehme meine Hände aus mir und von mir. Mein Herz rast, meine Lust in mir brodelt und durch meinen ganzen Körper fliesen die wohligen Wellen. Meine Kehle ist wie zugeschnürt und langsam stelle ich ihm die Frage, die Frage die ich stellen muss, zu dem Mann der mich auf den Bildern so erregt hat, ob er es ist, ob er es ist, der sich selber hingibt und mich so unglaublich erregt hat.
Er wiederum kommt auf mich zu, legt die Handtücher in das Waschbecken, schaut seine Bilderserie an und sagt ruhig «Du siehst immer was du sehen möchtest und es liegt im Auge des Betrachters zu entscheiden was darauf zu erkennen ist. Es ist möglich, dass ich es bin, doch wichtiger ist mir, wie du die Serie empfindest, was deine Gedanken sind, welche Gefühle dir diese doch eindeutige und gut erkennbare Darstellungen auslösen?»
Erstmals sprachlos, erstmals erstaunt, dass er zum ersten Mal, nicht direkt auf eine Frage antwortet. Möchte ich ihm dennoch diese Gegenfrage beantworten, aber ohne zu antworten. So begebe ich mich zum Waschbecken, drehe den Wasserhahn an die Wand, steige hoch und lege mich Quer. Mein Gesicht direkt unter der kunstvollen Quadrophonie platziert, mein Becken im Waschbecken versenkt und meine Beine ausgestreckt vor mir. Die Handtücher die er zuvor abgelegt hat, sind meine Lendenstütze, mein Kleid und meine Unterwäsche meine Kissen und mein Kulturbeutel meine erhobene Beinstütze. Schaue immer abwechselnd von ihm und zum Mann auf den Fotografien über mir. Nun beginne ich mich erneut zu berühren. Doch jetzt im Beisein eines Mannes, der mich aus nächster Nähe, direkt sehen kann.
Ich kann es jetzt regelrecht sehen und fühlen, was die die er bereits porträtiert hat, gedacht und gefühlt haben, ihn vor sich zu sehen und zu wissen, dass er mit seiner Kamera und seinen Anweisungen Kunst erschafft. Denn er hat was an sich, er hat eine unglaubliche Aura, die ihn umgibt. Diese besondere Ausstrahlung die er inne hat, vermitteln auch mir, jetzt in diesem Moment, genau das Bedürfnis mich ihm zu zeigen, dass ich will dass er mir zuschaut, ich ihm vollends Vertraue und er mich so sehen kann wie ich bin, wenn ich einen Orgasmus habe.
So halte ich wieder meine Hand über meine kleinen Busen, feuchte zuvor meine Fingerspitzen an, indem ich sie zärtlich in mein Mund nehme und ihm dabei in seine Augen blicke. Dann umrunde ich mir meine Brustwarze, meine kreisrunden kleinen Warzenhof und meinen rosa Nippel, der sich klar zu erkennen gibt. Wie die kleinen Pusteln sich darin zusammenziehen und meine Erregung sichtbar werden. Die andere Hand, gleitet an meiner Seite entlang zu meinem Po und komme zwischen meine Beine, die ich leicht spreize. Das eine Bein am Spiegel blockiert, das andere fallend auf der Seite. Er schaut mir zu, regungslos und gefasst doch ich spüre wie und was, in ihm vorgeht. Sehe mit Wonne wie sich sein Glied in der Hose ausbreitet und geniesse es, dass er weiterhin wortlos vor mir ist. Diese Stille im Badezimmer, mich noch weiter in Ekstase versetzt und nur mein eigenes sanftes Stöhnen darin zu hören ist.
Erneut durchfluten mich die Gedanken, aber nicht solche die ich sonst so habe, bei meiner Befriedigung. Sondern Gedanken, von ihm, von Klaus, wie er mich berührt und mein Verlangen nach ihm verstärkt sich, bei jeder Fingerbewegung von mir. Immer wenn ich ein Finger in mich schiebe, wird die Sehnsucht grösser von ihm berührt zu werden. So schliesse ich meine Augen, und bin in meiner lustvollen Fantasie mit ihm alleine. Dann fühle ich wie der Höhepunkt sich nähert, wie meine Lust ungebremst durch mich fliest und mit einem, mir sonst nicht gewohnten aufstöhnen es mir kommt.
Ein bisher noch nie dagewesener Orgasmus durchflutet mich und lässt mich im siebten Himmel verweilen. Beisse mir auf meine Lippen und ich gleichzeitig einen tiefen und lustvoller Laut herauspresse. Meine Hand auf meiner Brust zieht sich fest zusammen, ich meinen Busen regelrecht quetsche. Meine Hand bei meiner Vulva, die synchron mit meinem Körper zittert. Erneut dieses Zeitlose Gefühl, erneut ein wundervoller und unvergänglicher Moment für mich. Ich geniesse die letzten Wallungen, die durch mich gleiten und öffne wieder die Augen. Lache ihn an und sage dann mit zittriger Stimme «Das ist, was ich in dem Bild gesehen habe, das ist, was ich gedacht habe, als ich die Serie betrachtet habe und das ist, was ich gefühlt habe als ich die Vollendung, das letzte Bild vor Augen hatte».
Klaus lacht nicht, er lächelt nur und sagt nach einem kurzen Moment «Da ich jetzt verstehe, wie du die dargestellte Geschichte siehst, welche Gefühle in dir sind, wenn du das Bild betrachtest, kann ich dir nun sagen. Ja, das ist eine Serie von mir, eine Serie die ich vor vielen Jahren aufgenommen habe» Zwinkert mir zu und bedankt sich für meine Darbietung. Möchte gleich das Bad verlassen. «Klaus, warte» sage ich selber erstaunt über meine Worte «Ich bin zwar noch sehr unerfahren, aber ich würde gerne mit dir noch etwas zusammen sein, bitte bleibe und verweile mit mir im Badezimmer.»
Er dreht sich um, kommt zu mir und streicht mit seiner Hand durch meine langen, geraden braunen Haaren. Schaut mir direkt, in meine grossen braunen Augen und hilft mir von meinem lustvollen Waschbecken herunter. Sagt mit ruhiger und sanfter Stimme. «Es ehrt mich, dass ich für dich ein Mann bin, mit dem du intim werden möchtest. Doch ich merke, dass du in dir, die Nachwirkungen deines eben erfahren Höhepunkt spürst, welches dir nicht ermöglich macht, klar zu denken. Ich muss gestehen, dass ich sehr angetan bin und beinahe deinem Ersuchen nachgekommen wäre. Doch möchte ich nicht die Situation ausnutzen. Lass erst etwas Zeit verstreichen und lass uns schauen wie es später in dir aussieht. Morgen früh besprechen wir, welche Ziele du hast.» Dreht sich nun endgültig um und verlässt das Gästebadezimmer.
Etwas verloren stehe ich nun im Waschraum und erst später wird mir klar, als ich unter der Dusche mich abkühlen kann, dass Klaus kein Mann ist, der impulsiv handelt, er mit bedacht an etwas herangeht und immer das Wohl des ihm Gegenübers im Auge hat. Seine Erfahrung ihn gelehrt hat, geduldig zu sein. Dann später im in meinem Bett, als der Mond draussen hell und klar die Nacht erleuchtet. Das Mondlicht in mein Zimmer, auf mich fällt, bin ich erneut in Gedanken versunken und hole mir den Moment im Bad wieder zum Vorschein.
Klaus fasziniert mich immer mehr, durch seine unnahbare Art, durch seine ruhige und tiefe Stimme. Besonders seine Besonnenheit klar zu denken in heissen Situationen und die Art und Weise wie er mit mir spricht, bringt mir Hoffnung und Zuversicht. Ich jetzt weiss was ich machen möchte, doch nicht weiss wie ich es ihm mitteilen kann. Ein angenehmes Gefühl breitet sich in mir aus und die Gewissheit, dass der Fliegenmann mich verändert hat und mir eine Zukunft gibt. So mache ich mir keine weiteren Gedanken sondern, schlafe mit einem Lächeln ein und mit meiner Fantasie, von einem älteren Mann verführt zu werden.
Am nächsten Morgen werde ich wach und freue mich bereits Klaus wieder zu sehen. So komme ich im Nachthemd in die Küche und sehe ihn bereits am Tisch sitzen wie er sein Frühstück geniesst. Er ist schon angezogen, seine Fliege wieder um den Hals gebunden und in seinem Anzug lächelt er mir zu uns sagt vergnügt «Guten Morgen Weronika, hoffe du hast gut geschlafen» «Guten Morgen Klaus, habe wie ein Engel geschlafen und bin voller Tatendrang» antworte ich ihm vergnügt. Setzt mich ihm vis à vis und schenke mir eine Tasse Tee ein.
Wir besprechen nun meine Zukunft und ihm wird schnell klar, dass ich keinen richtigen Plan habe. So halte ich mich nicht zurück und verkünde ihm dann meine Idee, die ich während der letzten Nacht gehabt habe. Dass ich mit ihm Arbeiten und die Kunst der Akt Fotografie erlernen möchte. Ich ihm als seine Assistentin zur Hand gehe und sogar, dass ich auch als Model für ihn posieren würde. Er schaut mich wieder lange und wortlos an und sagt in seiner gewohnt ruhigen und besonnenen Art
«Weronika, nach deiner gestrigen Vorstellung im Bad, wie auch die Sichtweise die du für meine Kunst hast, wie du sie siehst und wie du deine Gefühle offenbaren kannst. Wäre es mir eine Ehre, wenn du meine Assistentin wärst. Es ist vermutlich Zufall oder eher Schicksal, dass du mir auch als Model behilflich sein möchtest, denn ich habe ein Angebot erhalten, welches ich eigentlich ablehnen wollte, da mir das dafür entsprechende Gegenstück fehlt. Will heissen, dass bis anhin mir jemand gefehlt hat, welche das Bild, das ich machen soll vervollständigt.»
Nimmt einen Schluck aus seiner Tasse und schaut mich über den Tassenrand lange an. Er mir so Zeit lässt, um über seine Worte nachzudenken und dann frage ich ihn «Du meinst, ich mit jemand anderen, vor deiner Kamera ?» Er hat die Tasse immer noch vor sich und sagt weiterhin ruhig «Ja, aber nur wenn du möchtest. Es soll dir doch auch Spass machen und du lernen kannst, wie es ist vor der Kamera zu sein und dann auch die Sicht des Kunden verstehst, bevor du das Handwerk der Fotographie erlernst»
Ich überlege kurz und dann schaue ich ihn in seine vertrauensvollen Augen. Sage ihm mit klarer Stimme, wie auch mit vollem Selbstvertrauen «Ja, ich bin einverstanden und freue mich schon mit dir zu Arbeiten und als Kunstschaffende dir zur Hand zu gehen». Lachend stehe ich auf und gebe ihm meine Hand. Jetzt habe ich eine Zukunft und er jemanden, dem er sein Kunsthandwerk lehren kann.
Fortsetzung folgt
