Story: Selbstporträt

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von Gero am 25.7.2026, 17:53:43 in Er alleine

Selbstporträt

Nackt steigt Gero in die Dusche. Er schließt die Tür der Duschkabine und dreht das Wasser auf. Warmer Dampf steigt auf, die Luft ist schwer, feucht, durchzogen vom Duft der Seife, die sich mit dem Geruch seiner Haut vermischt.

Sein schlanker Körper strahlt eine natürliche, unaufdringliche Männlichkeit aus. Das Gesicht ist schmal, mit hohen Wangenknochen, die Lippen voll und leicht geöffnet. Er neigt den Kopf nach hinten, lässt das Wasser über sein Gesicht laufen. Die Tropfen perlen über die Stirn, die Schläfen, die Wangen, bis zu den leichten Stoppeln an Kinn, die nach einem Tag ohne Rasur bereits wieder spürbar sind. Die Haut an seinem Hals spannt sich, als er den Kopf wieder hebt. Seine Hände gleiten über die markanten Schlüsselbeine, die schmalen Hüften, die weiche Rundung des Bauches. Die Seife schäumt in seinen Handflächen auf, weiß, cremig.

Liebevoll umschließt Gero seinen Penis, wie er es schon so oft getan hat. Er spürt die glatte, seidige Haut am Schaft. Die Vorhaut ist weich, fast zart, als er sie langsam zurückschiebt. Die Eichel, dunkler als der Rest, schwillt an, wird praller, als sie den aufprallenden Tropfen ausgesetzt ist. Mit dem Daumen streicht er über die Unterseite der Eichel. Ein Schauer der Lust durchläuft seinen Körper.

Das Wasser spült den Schaum ab, seine Hände wandern tiefer, über den schweren Hodensack, dessen Haut locker und warm ist. Es ist eine der wenigen Körperstellen, an denen er bereits aussieht wie ein reifer Mann. Sein braunes Schamhaar, dunkel und wild, kräuselt sich unter seinen liebkosenden Fingern. Er spreizt die Beine, beugt die Knie, hockt sich hin, die Duschwand im Rücken. Die Fliesen sind kühl unter seinen Fußsohlen, ein Kontrast zur Hitze, die sich in seinem Unterleib ausbreitet.

Seine Finger gleiten nach unten. Sie streifen über den Damm, bis sie die weichen Falten seines Afters finden. Die Haut hier ist dunkler, weicher. Unter seinen Berührungen gibt sie sofort nach, öffnet sich leicht. Ein natürlicher, feuchter Film lässt seine Finger gleiten, als er sanfte Kreise um die empfindliche Öffnung zieht. Jede Bewegung sendet ein Zittern durch seinen Körper, ein tiefes, fast animalisches Verlangen. Abgesehen von der Eichel ist kein Teil seines Körpers so empfänglich für seine Lust wie sein Poloch.

Der anfangs nur kreisende Finger dringt langsam ein. Die Enge gibt nach, umschließt ihn heiß und feucht. Er spürt, wie sein Körper sich anpasst, wie die Muskeln der Rosette sich um seinen Finger schließen, als würde er ihn tiefer ziehen. Die Empfindungen vermischen sich: das Gleiten seiner Hand am Penis, das Dringen in seinen eigenen Körper, das Wasser, das über seine Haut läuft und jeden Sinn schärft.

Er muss an den Chat denken, den er vor zwei Tage mit einem anderen Mann hatte. „Ich will dich ficken bis du abspritzt und meinen Samen in dein geiles heißes Loch pumpen.“ Dazu das Bild, das er gepostet hat: seines steil aufgerichteter spermaverschmierter Schwanz. Er stellt sich vor, wie der andere Mann ihn gegen die Wand drückt und seine warme, feuchte Eichel gegen seinen After presst. Wie der Schwanz in ihn eindringt, ihn weitet, hart und unnachgiebig.

Die Vorstellung lässt Geros Herz schneller schlagen, der steifer Penis pocht in seiner Hand, während er den Mittelfinger bis zum Anschlag in sein Poloch stößt. Die Scham, sich als verheirateter Mann solchen Fantasien hinzugeben, mischt sich mit der Erregung, als Hetero-Mann eine Grenze zu überschreiten, ein brennendes Gefühl, das ihn noch mehr antreibt, sich in diese Fantasie fallen zu lassen.

Sein Atem geht stoßweise, wird flacher. Die Hitze in ihm steigt, ein unerbittlicher Druck, der sich in seinem Unterleib aufbaut - in seinem Schwanz, in seinem Arschloch. Er bewegt seine Hüften im Rhythmus seiner Hand, stöhnend, als die erste Welle der Ekstase ihn durchzuckt. Sein Körper spannt sich an, die Muskeln verkrampfen. Sein Gesicht verzerrt sich, die vollen Lippen öffnen sich zu einem stummen Schrei, die hellen Augen: weit aufgerissen. Seine Haut rötet sich, ein dunkles Rosa, das sich über Wangen und Stirn ausbreitet. Die Nase weitet sich leicht, als er nach Luft ringt, die Stirnmuskeln ziehen sich zusammen, als würde er gegen etwas ankämpfen – gegen die Lust, gegen den Kontrollverlust, gegen sich selbst. Sein After zuckt in lüsternen Krämpfen um seinen Finger.

Der erste Strahl schießt heraus und spritzt in gut ein Meter Höhe gegen die Glaswand der Duschkabine. Das Sperma läuft in trägen, milchig-grauen Strömen die Glaswand hinunter. Gero spritzt für sein Alter immer noch sehr druckvoll ab. Jeder weitere Ejakulation folgt mit weniger Druck, doch die Konsistenz bleibt dicht, fast cremig. Die Tropfen spritzen in unregelmäßigen Abständen gegen das Glas.

Ein salzig-herber Geruch mit einer leichten säuerlichen Note steigt auf. Es erinnert ihn an seine Teenager-Jahren, als er noch heimlich in der Freibadumkleide onanierte. Diese unanständige Mischung aus männlicher Geilheit, Sperma und Urinresten und Smegma am Eichelrand.

Als die letzten Zuckungen verebb sind, bleibt er noch einen Moment so sitzen, die Augen geschlossen, den Atem langsam beruhigend. Sein Gesicht entspannt sich langsam, die Spannung weicht aus den Zügen, zurück bleibt ein Ausdruck tiefer Befriedigung, vermischt mit einer fast schüchternen Zufriedenheit. Das Wasser spült die Spuren seiner Lust weg, mit der Brause reinigt er seine Eichel.

Langsam kommt er wieder auf die Beine, noch leicht zitternd vor Erregung. Dann hört er die Tür öffnen. Ein kühler Luftzug dringt in die Kabine. Seine Frau reicht ihm ein Handtuch. Ihre Augen sind warm, ihr Lächeln wissend. Geros Penis ist nicht mehr steif, aber noch immer sichtbar geschwollen. Er nimmt das Handtuch, ihre Lippen finden seine in einem langen, sanften Kuss.

Das Handtuch reibt über seine Haut, trocknet die letzten Spuren des Wassers ab, doch die Wärme zwischen ihnen bleibt.

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Kommentare

  • Sliplede
    Sliplede am 26.07.2026, 18:06:10
    Sehr schön geschrieben. Mein Schwanz wurde beim Lesen steif und will jetzt verwöhnt werden.
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