"Soleil Nu" Kapitel 34 Die Leclercs
Es roch noch nach abgekühltem Olivenöl, geröstetem Knoblauch und dem leichten Säurehauch von Tomatensoße, die Marie den ganzen Vormittag über gerührt hatte. Ihre Hände waren noch immer feucht, die Unterarme von der Hitze des Herdes gerötet. Mit einem tiefen Seufzen wischte sie sich eine Schweißperle von der Stirn und drehte sich um. Durch die halb offene Tür sah sie Daniel auf der großen Sonnenliege im Schatten der Pergola liegen. Sein Atem ging ruhig, gleichmäßig. Er hatte nach dem schweren Mittagessen sofort den Kampf gegen die Müdigkeit verloren, wie immer. Marie lächelte leise, ein sanftes, fast mütterliches Lächeln. Sie liebte ihn, diesen soliden Mann, der ihr seit Jahren einen sicheren Hafen bot. Aber in den letzten vier Jahren, seit sie sich im Gemeindezentrum engagiert hatte, war etwas in ihr eingeschlafen. Ihre Lust war wie eine vertrocknete Quelle geworden – still, fast abwesend. Nur ein leichtes Kribbeln an den Fingerspitzen, wenn er sie nachts berührte, erinnerte sie daran, dass der Körper noch lebte.
Heute aber brannte ein anderes Feuer in ihr. Sie hatte Sabine beobachtet, wie sie sich durch das Resort bewegte, nackt und selbstbewusst, als gehöre die Welt nur ihr. „Eine richtige Schlampe ist das“, hatte Marie leise gemurmelt, doch der Neid war süß gewesen. Jetzt wollte sie Sophie finden. Die junge Leclerc-Tochter war seit Stunden verschwunden, und Marie spürte ein seltsames Ziehen im Unterleib, eine unbestimmte Sehnsucht nach dem, was draußen am Strand passierte. Sie trocknete sich die Hände ab und verließ die Hütte.
Der Weg zum Strand war ein Bannstrahl aus Licht und Schatten. Die Mittagssonne brannte nieder wie flüssiges Gold, und die Luft vibrierte vor dem Summen der Zikaden. Marie atmete tief ein: Salzwasser, getrockneter Sand, der süße Duft von Hibiskusblüten. Ihre nackten Füße auf dem Kiesweg, die Haut an den Sohlen warm und empfindsam. Mit jedem Schritt löste sich eine Schicht von ihrer Schulter. Sie spürte die Luft auf ihren Brüsten, die leicht hingen, aber fest waren, die Bräune auf ihrem Rücken, die gleichmäßig war wie bei einer Frau, die nicht im Schatten saß. Ihr Herz schlug etwas schneller. Nicht vor Anstrengung, sondern vor Erwartung.
Am Rand des Strandabschnitts, wo das FKK-Gelände in den privaten Bereich der Bungalows überging, erblickte sie sie. Salvatore und Gerlinde. Sie lagen auf einer großen ausgedehnten Matte unter einem Sonnenschirm, umgeben von leeren Gläsern und einer Flasche Weißwein. Gerlinde trug nur ein schmales Stück Stoff, das kaum ihre Kurven bedeckte, während Salvatore nackt da lag, sein Körper eine Landschaft aus dunklem Haar und muskulöser Statur. Sein Bauch war leicht gewölbt, die Brustbehaarung reichte bis zum Nabel, und zwischen seinen Oberschenkeln ragte sein Glied in die Höhe – dick, schwer, gekrönt von einem silbernen Penisring, der im Sonnenlicht flackerte wie ein kleiner Stern.
Gerlinde sah sie zuerst. Ein breites, einladendes Lächeln breitete sich auf ihrem Gesicht aus. „Marie! Komm herüber“, rief sie mit einer Stimme, die warm und einnehmend klang. „Du siehst aus, als hättest du den ganzen Tag gegen die Hitze gekämpft. Komm und erfrische dich ein wenig“
Salvatore hob den Kopf. Seine dunklen Augen trafen Marie direkt, durchdringend, aber nicht fordernd. Er lächelte, ein sanftes, fast väterliches Lächeln, das seine italienischen Züge weich machte. „Willkommen, Marie“, sagte er mit seinem leichten Akzent. „Wir haben etwas für dich. Nachtisch.“
Marie zögerte nur einen Moment. Ihre Füße trugen sie fast von selbst zu der Matte hinüber. Sie kniete sich auf den weichen Sand neben ihnen, die Hitze des Tages noch in ihren Knochen spürend. Gerlinde reichte ihr ein Glas mit einer klaren, leicht gelblichen Flüssigkeit. „Pastis“, flüsterte sie. „Mit Eis. Trink. Er wird dir schmecken.“
Marie nahm das Glas. Der Geruch war intensiv – Anis, Fenchel, eine leichte Süße. Sie trank einen Schluck. Die Kälte des Eises brannte auf ihrer Zunge, dann folgte die Wärme des Alkohols, die sich wie ein sanfter Strom durch ihre Adern ausbreitete. Ihr Kopf wurde leicht benommen, ihre Sinne schärften sich. Sie spürte die Luft auf ihren nackten Schultern, den Geruch von Salvatores Haut – Erde, Tabak und ein tiefes, maskulines Moschusduft – und das leise Klirren der Gläser. Der Alkohol stieg ihr direkt in den Kopf, löste eine leichte Schwellung in ihren Wangen aus, weichte die Ecken ihrer Gedanken auf.
Gerlinde bemerkte ihren starren Blick. Ein langsames, wissendes Lächeln zuckte um ihre Lippen. Sie lehnte sich vor, ihr Oberkörper spannte sich leicht, die Brüste folgten der Bewegung. „Willst du ihn mal anfassen? “
Marie nickte kaum merklich. Ihre rechte Hand hob sich langsam an, Finger leicht gebeugt, als würde sie eine heilige Reliquie greifen. Aber statt zum Ring zu gleiten, schloss sich ihre Hand um den Schaft. Direkt darüber. Um die Basis des halbsteifen Glieds.
Die Berührung war wie ein Stromschlag. Die Haut war warm, fast heiß von der Sonne, aber nicht schwitzend – glatt, leicht straff über den Adern, mit einer leichten Rauheit an den Seiten, die sich unter ihren Fingern anfühlte wie poliertes Holz. Sie drückte sanft zu. Sein Glied gab nach, dann federte es zurück, fest und lebendig in ihrer Handfläche. Der Ring saß knapp über ihren Fingern, kühl und glatt, während der Schaft darunter pulsierte. Sie spürte die Dicke, das Gewicht, die subtile Spannung im Gewebe, als würde er auf etwas warten. Auf sie.
Ein leises Stöhnen entwich ihr, bevor sie es kontrollieren konnte. Ihre Finger schlossen sich fester, umschlossen den Schaft vollständig, Daumen und Zeigefinger trafen sich knapp unter der Eichel. Sie strich langsam hinauf, die Haut folgte ihrer Bewegung, spannte sich über die Venen, dann entspannte sie sich wieder. Der Ring rieb leicht an ihrem Handrücken, ein kühler Kontrast zur Wärme seines Körpers.
Gerlinde legte ihre Hand auf Maries Knie. Ihre Finger waren zart, aber bestimmt. „Und ist es so wie du es dir vorgestellt hast?“
Salvatore setzte sich auf, sein Oberkörper spannte sich leicht. Das Silber seines Penisrings glitzerte, als er die Hand nach ihr ausstreckte. „Komm näher“, sagte er. Seine Stimme war ein tiefes Brummen, das in Maries Brust widerhallte.
Marie schob sich weiter zu ihm hinüber, der Sand warm unter ihren Knien und Handflächen. Sie lag nun zwischen seinen gespreizten Beinen, ihr Blick fiel direkt auf sein Glied. Es war größer als sie erwartet hatte, die Vorhaut leicht zurückgeschoben, die Eichel feucht und dunkelrot. Der Ring saß knapp unterhalb der Krone, ein kühler Metallkranz, der ihre Finger berührte, als er sie nach unten führte.
„Fass ihn mit beiden Händen“, forderte Gerlinde leise von der Seite. Sie nahm Marie das Glas aus der Hand. Ihre Augen glitzerten vor Vorfreude. „Spür ihn.“
Marie legte ihre Handfläche auf seinen Schaft. Die Haut war rau, warm, pulsierend unter ihren Fingern. Sie strich hinauf zur Eichel, spürte die Härte des Metalls am Ring, dann wieder das weiche, elastische Gewebe. Ein leises Stöhnen entwich ihrer Kehle. Es fühlte sich an wie Leben selbst – stark, treibend, fast ehrfürchtig.
„Gut“, murmelte Salvatore und legte seine Hand auf ihren Hinterkopf. Seine Daumen strichen über ihre Schläfen. „Du hast zarte Hände. Wie eine Nonne.“
Marie lächelte schüchtern. Der Alkohol hatte ihre Hemmungen weiter geschmolzen. Sie beugte sich vor, ihre Lippen trafen die Basis seines Glieds. Die Luft war heiß, der Duft von ihm umgab sie wie ein Mantel. Sie öffnete den Mund und nahm ihn hinein.
Der erste Kontakt war elektrisierend. Ihre Zunge strich über die feuchte Eichel, umschloss sie in einem sanften Kreis. Salvatore stieß einen tiefen Seufzer aus, sein Becken hob sich leicht an. Marie spürte den Geschmack sofort – salzig, wild, mit einer leichten metallischen Note vom Ring. Sie saugte vorsichtig, ihre Wangen zogen sich ein, ihr Rachen öffnete sich willig. Er war dick, und sie musste ihren Kopf zurücklegen, um ihn vollständig aufzunehmen.
„So“, hauchte er. Seine Hand fuhr durch ihr Haar, nicht fordernd, sondern anleitend. „Langsam. Spür jeden Zentimeter.“
Marie folgte seinem Rat. Sie bewegte ihre Zunge in einem langsamen, kreisenden Rhythmus über die empfindliche Haut unter der Krone, saugte dann fest am Schaft, ließ ihn gleiten, wiederholte es. Der Ring rieb leicht an ihrem Gaumen, ein kühler Kontrast zur Hitze seines Körpers. Sie spürte, wie seine Hoden schwer in seiner Haut wurden, wie sie sich unter ihrer Handfläche zusammenzogen, als sie sie sanft massierte.
Gerlinde beobachtete sie mit einem zufriedenen Lächeln. „Sie lernt schnell“, sagte sie leise zu Salvatore. „Sie hat Hunger.“
Marie spürte es wirklich. Es war nicht mehr nur Neugier. Ein tiefes Verlangen stieg in ihr auf, ein Bedürfnis nach Bestätigung, nach dem Gefühl, dass ihr Körper nicht nur zum Tragen von Kindern oder zum Beten da war, sondern zum Genießen. Sie ließ den Kopf sinken, nahm ihn tiefer in ihren Rachen, bis die Basis an ihren Lippen rieb. Ihr Hals arbeitete hart, ein nasses, rhythmisches Klatschen erfüllte die Luft. Salvatore stöhnte lauter, seine Hüfte stieß unwillkürlich nach vorne, drängte sie auf ihre Knie.
„Ja“, keuchte er. „Genau so. Saug mich aus.“
Marie schloss die Augen. Die Welt reduzierte sich auf das Brennen in ihrem Rachen, den süßen Geschmack von ihm, die Wärme seiner Hand auf ihrem Kopf. Sie dachte an Daniel, der jetzt sicher schlief, an die leeren Kirchenbänke, an die Jahre des Fastens. Und dann dachte sie an diesen Moment: die Hingabe, die Erlaubnis, die Gier. Sie saugte fester, ihre Zunge strich über die Venen am Schaft, umschloss den Ring mit ihren Lippen und zog daran, als wolle sie ihn abnehmen. Salvatore zuckte zusammen, ein tiefes, raues Stöhnen entrang seiner Kehle.
„Du bist gut“, murmelte er. Seine Stimme war heiser vor Begierde. „So gut.“
Sie arbeitete weiter, den Rhythmus steigernd, die Saugkraft verstärkend. Ihr Mund wurde nass, ihre Lippen geschwollen, aber sie spürte es kaum. Nur das Pulsieren seines Glieds in ihrem Rachen, der wachsende Druck in seinen Hoden, das leise Keuchen von Gerlinde neben ihr. Sie wollte ihn leersaugen, jeden Tropfen Energie aus ihm ziehen, bis er zitterte. Die Ausdauer kam von selbst, getrieben von einem neuen Selbstbewusstsein. Sie ließ sich nicht ablenken, konzentrierte sich auf die Texturen: die raue Vorhaut, die glatte Eichel, das kühle Metall des Rings, der sich beim Saugen leicht drehte und ein Kribbeln in ihrem Gaumen auslöste. Ihr Rachen öffnete und schloss sich wie eine Muschel, die den Tiden folgt. Salzigkeit, Wärme, ein Hauch von Bitternis vom Ring – alles verschmolz zu einem Geschmack, der sie fast berauschte.
Dann spürte sie es: die Veränderung in seiner Spannung. Sein Glied wurde härter, die Venen schossen hervor, die Eichel pulsierte schneller gegen ihre Zunge. Salvatore griff fester nach ihrem Kopf, fixierte sie an ihrer Stelle. „Ich komme“, keuchte er. „Jetzt.“
Marie öffnete den Mund weit, schluckte hastig, als der erste Schwall in ihren Rachen schoss. Salzig, heiß, reichlich. Sie verschlang es, dann der zweite, dritte Strom, bis sein Körper entspannt in ihre Hände sank und ein leises Zittern durch seinen Oberkörper lief.
Salvatore starrte sie an, seine Augen weit, erfüllt von einer Mischung aus Befriedigung und etwas Tieferem. Er zog sie hoch, seine Arme um ihre Taille schlingend, und drückte sie sanft auf die Matte neben sich. Gerlinde hatte Platz gemacht, legte sich auf die Seite und beobachtete mit einem zufriedenen Lächeln.
„Komm“, sagte Salvatore leise. Er hob sein Glied, das immer noch dick und schwer hervor ragte. Der Ring glitzerte im Schatten des Sonnenschirms. „Zeig mir, ob du es auch so kannst.“
Marie drehte sich um, ihr Rücken zu ihm zugewandt. Sie legte ihre Hände auf den Sand, ihre Hüften hoben sich leicht an. Salvatore trat zwischen ihre Beine, seine Hand führte die Eichel zu ihrem Schlitz. Die Berührung war warm, feucht. Er stieß langsam vor, die Eichel spreizte ihre Lippen, dann glitt er hinein.
Marie stöhnte auf. Es fühlte sich anders an als bei Daniel – tiefer, breiter, mit einem leichten Reiben am Ring, das ein Kribbeln in ihrem Unterleib auslöste. Er stieß weiter, bis seine Hüfte gegen ihre Pobacken drückte. Sie war dicht, warm, umklammernd. Salvatore atmete schwer, seine Hände fanden ihre Hüften, seine FInger gruben sich in das weiche Fleisch.
„Ja“, flüsterte er. „Lass es zu.“
Marie tat es. Sie senkte ihr Becken, nahm ihn tiefer auf. Der erste Stoß war sanft, dann wurde der Rhythmus fester. Seine Hüfte arbeitete, sein Glied glitt in und aus ihr, der Ring rieb spielte an ihren Schasmlippen, ein kühler, pulsierender Kontrast zur Hitze. Sie spürte jede Bewegung, jedes Zucken seiner Muskeln, das leise Klatschen ihrer Körper auf dem Sand. Gerlinde seufzte leise von der Seite, ihre Hand strich über ihren eigenen Bauch, als würde sie die Empfindungen mitfühlen.
Die Welt um Marie herum löste sich auf. Es gab nur noch den Rhythmus, die Wärme, das Brennen in ihrem Unterleib. Sie dachte nicht an die Kirche, nicht an Daniel, nicht an die Jahre des Fastens. Sie dachte nur an ihn – seine Hände auf ihrer Hüfte, sein Atem im Nacken, das tiefe Stöhnen, das aus seiner Kehle kam, wenn er bis zum Grund stieß. Ein neues Feuer loderte in ihr, ein Verlangen nach Vollendung, nach dem Gefühl, dass sie endlich würdig war, seinen Samen zu empfangen.
„Ja“, hauchte sie, als er schneller stieß, die Enge ihrer Vagina ihn wie eine Schlinge umklammerte. „Fick mich. Füll mich.“
Salvatore griff fester nach ihren Hüften, seine Stöße wurden tiefer, kräftiger. Der Ring rieb an ihrem G-Punkt, ein elektrisierendes Kribbeln schoss durch ihren Körper. Marie bog sich leicht zurück, ihr Kopf fiel auf die Matte, ihre Brüste wogten schwer. Die Spannung stieg, ein Druck in ihrem Unterleib, der immer größer wurde, bis er fast schmerzte.
„Ich komme“, keuchte sie. Ihr Körper zuckte wild, ihre inneren Muskeln krampften sich um sein Glied, saugten es fest. Ein lautes Stöhnen entrang ihrer Kehle, während sie sich um ihn herum entlud, ein Wellengang aus Wärme und Erleichterung, der von ihren Zehen bis zur Haarspitze reichte.
Salvatore stieß noch drei Mal tief in sie hinein, dann erstarrte er. Sein Körper spannte sich an, sein Stöhnen wurde zu einem tiefen, bebenden Seufzer, als er seinen Samen direkt in ihren Uterus pumpte. Es war warm, schwer, reichlich. Marie spürte jede Welle, das Gefühl der Fülle, die sich in ihrem Bauch ausbreitete wie ein Segen. Sie schloss die Augen, ließ den Strom in sich fließen, spürte, wie sein Samen ihre Wände benetzte, langsam nach unten sickerte, bis er ihren Mutterschmuck erreichte und dort verweilte. Ein Gefühl von Würde durchströmte sie. Nicht als Frau, die nur empfing, sondern als Frau, die annahm.
Er blieb noch einen Moment in ihr, dann zog er langsam zurück. Ein leiser Tropfen Samen glitt aus ihrer Vagina, folgte dem Weg seines Glieds auf den Sand. Marie drehte den Kopf zu ihm, ihre Augen waren weit, erfüllt von einer tiefen Zufriedenheit. Sie lächelte, ein sanftes, fast kindliches Lächeln.
„Danke“, flüsterte sie.
Salvatore legte sich neben sie, seine Arme um sie schlingend. Er küsste ihre Schulter, zärtlich, aber bestimmt. „Du warst würdig“, murmelte er. Die Kirche hatte sie lange gefesselt, aber ihr Körper hat immer gewusst, was er will.“
Gerlinde setzte sich auf, reichte ihnen beide ein neues Glas Wein. „Prost auf den Orgasmus“, sagte sie mit einem Lächeln.
Marie nahm das Glas. Der Alkohol schmeckte jetzt anders – süßer, wärmer. Sie trank einen Schluck, spürte die Wärme in ihrem Magen, die noch immer von Salvatores Samen erfüllt war. Die Zikaden summten leiser, die Luft kühlte sich ab.
Als sie später zurück zur Hütte ging, wo Daniel noch immer auf der Liege schlief, fühlte sie sich verändert. Ihre Haut glänzte leicht vor Schweiß, ihre Lippen waren geschwollen, und in ihrem Unterleib pulsierte ein sanftes Nachglühen. Sie kniete sich neben ihn, legte die Hand auf seine Brust. Sein Herz schlug ruhig, gleichmäßig. Aber sie wusste, dass etwas sich geändert hatte. Nicht bei ihm, sondern in ihr.
Die Mittagshitze lastete schwer wie eine nasse Decke auf dem Kiesweg hinter dem Gewächshaus. Marc lehnte gegen den verwitterten Holzzaun, die schwere Kiste mit Tomatenstauden noch immer in der Hand. Als Sophie zwischen den Reihen hervortrat, hielt er den Atem an. Nicht wegen ihrer nackten Haut – sie war hier schließlich im Soleil Nu – sondern wegen ihres Blicks. Direkt, fordernd, fast hungrig.
„Marc“, sagte sie, und ihr Name glitt über seine Lippen wie ein Versprechen. Er grinste schief. Wie kannte die Kleine seinen Namen? Wahrscheinlich hatte Jean-Luc am Empfang schon wieder gelästert. Der Sohn der Chefin war ein Schwätzer, und seit Sophie mit ihm am Strand gekuschelt hatte, ging das Gerücht durch die Küche wie ein Lauffeuer: Die Leclerc-Tochter hat Appetit auf mehr als nur Brot. Pierre Santon selbst hatte neulich im Personalzimmer gemurmelte, sie habe „Augen wie ein wildes Tier“. Marc hatte es nicht geglaubt. Jetzt stand sie vor ihm.
Sie kniete nieder, ohne zu zögern. Die Hitze des Kieses brannte leicht durch ihre Haut, aber das schien ihr egal. Ihre Hände strichen über seine Oberschenkel, rau und warm von der Sonne. Dann öffnete sie den Mund.
Als ihre Lippen seine Eichel umschlossen, fuhr es ihm durch den Körper. Sie lutschte ungenau, fast schon genüsslich, die Zunge flach und fest unter dem Kranz, während ihr Saugdruck sich rhythmisch aufbaute. Marc schloss die Augen. So ein junger Mund, dachte er. Und so eine Technik. Er kannte Frauen, die zögerten, die ihn nur halb nahmen oder ängstlich daran sahen. Aber Sophie? Sie nahm alles. Ihre Wangen zogen sich ein, ihr Hals arbeitete hart, und jedes Mal, wenn sie den Kopf hob, um Luft zu holen, glitt ein Faden aus Speichel über ihre Lippen zurück auf seine Vorhaut. Der Geruch von ihr – süßlich nach Sonnencreme und einem Hauch von reifer Frucht – mischte sich mit seinem eigenen, maskulinen Moschusduft.
„Verdammt“, hauchte er. Seine Hüfte stieß unwillkürlich nach vorne. Sie spürte es, ließ ihn tiefer gleiten. Ihr Rachen öffnete sich willig, schluckte den Schaft hinab, bis die Basis an ihren Lippen rieb. Marc spürte, wie seine Hoden schwer wurden, wie sie sich unter ihrem Handrücken zusammenzogen. Sie griff fest zu, massierte ihn sanft, während ihr Mund weiterarbeitete – ein präzises, fast mechanisches Saugen, das von einer tiefen, rohen Begierde getrieben wurde. Sie will es richtig machen, erkannte er. Nicht nur spielen. Sie will wissen, wie es ist.
Sophie trieb etwas an, das sie selbst kaum benennen konnte. Im Inneren des Resorts, zwischen den Yoga-Matten und den sonnenverwöhnten Liegen, war die Lust sanft gewesen – fast schon zärtlich. Jean-Luc hatte sie verwöhnt, Salvatore hatte sie mit seinem dicken Ring gelockt. Aber hier, am Rand der bekannten Welt, wo der Geruch von feuchter Erde und Tomatenstauden in die Luft stieg, wollte sie mehr. Sie wollte spüren, wie ein Mann es braucht. Sie wollte beweisen, dass sie nicht nur das züchtige Mädchen der Leclercs war, das im Gottesdienst die Augen senkte und sich schämte, wenn ihre Brüste zu sehr wogten. Hier draußen konnte sie sich hingeben, ohne dass jemand sie verurteilte. Und Marc? Er war kein Kellnerjunge mehr. Er war ein Mann mit rauen Händen und einem tiefen Stöhnen, das in seiner Brust grollte. Sie wollte seinen Samen schmecken, seine Wärme in ihrem Magen spüren, ihn leersaugen, bis er zitterte. Es war ein Hunger nach Bestätigung, nach dem Gefühl, dass ihr Körper nicht nur schön, sondern wirksam war. Und sie war gut darin.
„Ich komme“, keuchte Marc, als sie ihre Hand fester presste und gleichzeitig mit der Zunge über die empfindliche Haut unter seiner Eichel strich. Sein Glied spannte sich, die Venen schossen hervor. Sophie schluckte hastig, öffnete den Mund weit, um ihn aufzufangen. Ein erster Schwall brannte heiß auf ihrer Zunge, salzig und wild. Sie verschlang es, dann der zweite, dritte Strom, bis sein Körper entspannt in ihre Hände sank.
Als sie zurückwich, war ihr Mund nass, ihre Lippen geschwollen. Marc starrte sie an, seine Brust hob und senkte sich schwer. „Du hast ja richtig Talent“, murmelte er, fast wie zu sich selbst. Seine Hand strich über ihr Haar, rau aber zärtlich.
Sophie lächelte, ein schelmisches, zufriedenes Grinsen. Sie leckte sich lässig über den Mund, spürte den Nachgeschmack von ihm auf ihrer Zunge. „Ich lerne schnell“, sagte sie und stand auf. Der Kies knirschte unter ihren Füßen. „Und ich habe noch noch immer Lust.“
Marc lachte leise, hob die schwere Kiste wieder auf und lehnte sich kurz gegen den verwitterten Holzzaun, um das Nachbeben in seinen Hoden zu spüren. „Dann pass auf, kleine Prinzessin. Die Sonne geht bald unter, und bis dahin hab ich noch viel zu tun.“ Er blickte sie fest an, seine Augen dunkel vor Vorfreude. „Aber ab 22:00 Uhr habe ich Feierabend.“
Sophie lächelte, ein schelmisches, zufriedenes Grinsen, das ihre jugendliche Frische betonte. Sie leckte sich noch einmal lässig über den Mund, spürte den süßen Nachgeschmack von ihm auf ihrer Zunge. „Ich hoffe“, sagte sie mit einer Stimme, die sanft klang, aber eine tiefe Gier verriet, „Du hast dann wieder Sahne für mich.“
Sie drehte sich um und ging davon. Ihre Bewegung war anmutig, fast tänzerisch – ein fließender Übergang von der Kindheit zur Frau. Die Mittagssonne tauchte ihre nahtlos gebräunte Haut in Gold. Mit jedem Schritt schwangen ihre Hüften rhythmisch hin und her, was die strammen, runden Pobacken in einer hypnotischen Welle bewegen ließ. Sie verschmolz mit dem Hintergrund des Gartens, wurde immer kleiner, bis sie hinter der Ecke der Gewächshauswand verschwand.
Marc stand regungslos da, die Kiste vergessen. Sein Blick hing noch an der Stelle, wo sie verschwunden war, und wanderte dann nach unten zu den Spuren ihrer Bewegung. Er stellte sich vor, wie ihre Haut unter seinen Händen glitt. In seiner Handfläche pulsierte sein Glied noch immer, hart und schwer. Es war nicht mehr ganz steif wie beim ersten Mal, aber es reichte aus.
Seine Fantasie malte das Bild: Er würde ihr folgen, sie gegen den Holzzaun drücken oder einfach von hinten packen. Er stellte sich vor, wie er seinen harten Schwanz zwischen ihre Arschbacken schob. Die Eichel würde die enge Falte spreizen, die warme Haut seiner Handfläche auf ihrer Pobacke spüren, während sein Schaft tief in den Schlitz gleitet.
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